Vizsla Hautnah Die deutsche Seite für den Magyar Vizsla
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Allgemeines

Der Magyar Vizsla entstand Anfang des 20. Jahrhunderts.  Die goldene Farbe hat den Zweck einer Tarnfarbe in den Steppen und Getreidefeldern. Die Vorfahren dieser Hunderasse verschwanden im 19. Jahrhundert immer mehr, als Pointer, Setter und Vorstehhunde in Mode kamen. Etwa um 1920 besann man sich auf den alten Jagdhundtyp und begann den Bestand zu registrieren. Am 29. Mai 1920 wurde die „Ungarische Vizsla-Züchtervereinigung“ gegründet, die diesen Hund züchterisch betreut. Mittlerweile gewinnt der Vizsla immer mehr Liebhaber. In Deutschland werden pro Jahr ca. 150 Welpen geboren. Den Magyar Vizsla gibt es in zwei Fellvarianten: Kurzhaar und Drahthaar. Die drahthaarige Variante entstand durch die Einkreuzung von Deutsch Drahthaar und ist seit 1965 von der FCI anerkannt. Bei dieser Rasse werden die Rüden 58–64 cm und die Hündinnen 54–60 cm hoch. Der Körper ist muskulös, aber schmal. Der drahthaarige Vizsla wird erst seit den 1930er Jahren gezüchtet. Er entstand durch die Einkreuzung des Deutsch Drahthaar, in dem Bestreben, unter Beibehaltung der gelben Farbe ein widerstandsfähigeres Fell zu erhalten.

Pflege

Das Fell des kurzhaarigen Magyar Vizsla ist weitestgehend selbstreinigend und benötigt wenig Pflege. Bei artgerechter Haltung erübrigt sich das Verschneiden der Krallen. Die drahthaarigen Vizsla müssen gelegentlich getrimmt werden.

Wesen und Verwendung

Bei der Jagd wird der Magyar Vizsla ziemlich universell eingesetzt, er ist ein hervorragender Schweißhund, apportiert gerne mit weichem Fang, er vereint die Vorzüge eines Windhundes, Ausdauer und Schnelligkeit, mit Spur und Fährtensicherheit. Er ist ausgesprochen lernwillig. Seine Menschenfreundlichkeit, seine Sensibilität und Anhänglichkeit verbieten die Zwingerhaltung. Bei ausreichender Beschäftigung kann er als Familienhund gehalten werden.
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